Mit der IVAM-Befragung – unserer jährlichen Wirtschaftsdatenerhebung unter Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Mikrotechnik und verwandter Schlüsseltechnologien in Europa – beobachten wir die wirtschaftlichen Lage der Branche, ermitteln Trends und Perspektiven. Ausgewählte Ergebnisse und Grafiken aus der IVAM-Befragung und eine Zusammenfassungen der Ergebnisse jeder Befragung haben wir hier zusammengestellt.

Personalisierung, Demografie und Vernetzung bestimmen Fortschritt in der Medizintechnik

05.03.2017 Der Trend zu einer personalisierten medizinischen Versorgung ebenso wie demografische Entwicklungen und die Digitalisierung, aber auch Gesundheitspolitik und Kostendruck treiben den technischen Fortschritt in der Medizintechnik und im Gesundheitswesen an.   Aus Sicht der Mikrotechnikunternehmen ist die alternde Gesellschaft derzeit der stärkste Treiber für Innovationen in der Medizintechnik und Gesundheitsversorgung.   FuE-Anstrengungen in der Mikro- ...

Assistiertes und vernetztes Fahren machen die Autoindustrie wieder spannend

04.03.2017 Assistiertes bzw. autonomes Fahren und die digitale Transformation sind derzeit die stärksten Treiber für Innovationen im Automobilbau. In den kommenden drei Jahren wird sich die Innovationstätigkeit in der Zulieferindustrie in Richtung digitaler Technologien verschieben; Anwendungen in der Fahrzeugvernetzung, für Navigation und Tracking werden zunehmen. Auch bei der Fahrzeugbeleuchtung werden neue Anwendungen entstehen.  Quelle: IVAM-Befragung 2017

Nationalistische Tendenzen in USA und Europa beschäftigen die Mikrotechnikbranche

03.03.2017 Die Vertreter der europäischen Mikrotechnikbranche empfinden die nationalistischen Tendenzen in der Wirtschaftspolitik der USA und die anti-EU-Tendenzen in einigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union als externe, nicht beeinflussbare Unsicherheitsfaktoren. Über vierzig Prozent, darunter ein deutlich höherer Anteil (58,5 %) aus Forschung und Entwicklung, werten dies als Unsicherheitsfaktor.   Ein weiterer häufig genannter Unsicherheitsfaktor ist das wirtschaftliche ...

Fachkräfteknappheit bleibt Herausforderung für Mikrotechnikbranche

02.03.2017 Sowohl Unternehmen als auch Forschungseinrichtungen der Mikrotechnik in Europa empfinden die Sicherung qualifizierter Arbeitskräfte als interne Herausforderung.   Jeweils etwa ein Drittel der Unternehmensvertreter machen sich außerdem Gedanken um die Wettbewerbsfähigkeit, die Innovationskraft und um die Profitabilität ihres Unternehmens.   Für Forschungseinrichtungen ist hingegen die Sicherung der Finanzierung die zweitgrößte interne Herausforderung nach der Fachkräftesicherung. ...

Die digitale Transformation ist kein Umbruch für die Mikrotechnikbranche

01.03.2017 Die innovative Mikrotechnikbranche, die den technischen Fortschritt maßgeblich mitgestaltet, empfinden die Digitalisierung nicht als Umbruch: Fast ein Drittel der der Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Europa wertet die digitale Transformation nicht als neue Entwicklung, da man sich schon in der Vergangenheit mit neuen digitalen Technologien auseinandergesetzt habe.   Die digitale Transformation ist dennoch ein Thema, das ...

Mikrotechnikbranche forscht und liefert für digitale Anwendungen

28.02.2017 Vor allem auf die FuE-Tätigkeit in der Mikrotechnik hat die digitale Transformation einen deutlichen Einfluss: 37,7 % der Forschungseinrichtungen entwickeln neue Produkte oder Technologien für die Digitalisierung.   In der Mikrotechnikindustrie hat die digitale Transformation bisher knapp ein Fünftel der Unternehmen zur Entwicklung neuer Produkte oder Technologien angeregt. Ein etwas höherer Anteil der Unternehmen (23,5 ...

IVAM-Befragung 2016

01.04.2016 Mikrotechnik-Branche ist investitions- und innovationsfreudig Vor dem Hintergrund des weiterhin niedrigen Investitionsniveaus in Europa zeigt sich die Mikrotechnik-Branche relativ investitions- und innovationsfreudig. Laut IVAM-Befragung will mehr als ein Drittel der europäischen Mikrotechnik-Unternehmen 2016 mehr investieren und die FuE-Anstrengungen intensivieren. Seit 2012 hat die Mikrotechnik-Industrie einen anhaltenden Aufwärtstrend zu verzeichnen. Ausgebremst wird die Innovationskraft der Branche ...

Anhaltender Aufwärtstrend in der europäischen Mikrotechnik-Branche

30.03.2016 In den vergangenen Jahren hat sich die Geschäftslage der europäischen Mikrotechnik-Branche kontinuierlich verbessert. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Geschäfte gegenüber dem jeweiligen Vorjahr steigern konnten, ist seit 2012 immer weiter gestiegen.  Besonders in den Bereichen Aufträge, Produktion, Absatz und Export konnte die Branche deutliche Steigerungsraten verzeichnen.   Für 2016 sagen die europäischen Mikrotechnik-Unternehmen weitere ...

Mikrotechnik-Branche ist investitions- und innovationsfreudig

29.03.2016 Vor dem Hintergrund des weiterhin niedrigen Investitionsniveaus in Europa zeigt sich die Mikrotechnik-Branche relativ investitions- und innovationsfreudig. Laut IVAM-Befragung will mehr als ein Drittel der europäischen Mikrotechnik-Unternehmen 2016 mehr investieren und die FuE-Anstrengungen intensivieren.   Bei den Investitionen sind es mit 35,4% gut zehn Prozent mehr Unternehmen als 2015 (25,3%), die sich im Lauf des ...

Elektromobilität ist Innovationstreiber der deutschen Mikrotechnik-Industrie

28.03.2016 In Deutschland haben die Energiewende und die Nachfrage nach neuen Antriebkonzepten für die Elektromobilität der Zulieferbranche einen Innovationsschub verliehen und neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnet. Während im Rest Europas weiterhin die Medizintechnik der wichtigste Zuliefermarkt für den höchsten Anteil der Unternehmen ist, hat in Deutschland die Automobilindustrie der Medizintechnik den Rang als Top-Zielmarkt abgelaufen. Neben der Elektromobilität ...

Hohe FuE-Intensität kennzeichnet Mikrotechnik-Branche

27.03.2016 Die europäische Mikrotechnik-Branche zeichnet sich durch eine hohe FuE-Intensität aus. Im Jahr 2015 haben 28 Prozent der Unternehmen mehr als 20 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung gesteckt.   Quelle: IVAM-Befragung 2016

Großbritanniens Hightech-Branche fürchtet negative Folgen des „Brexit“

18.03.2016 Großbritanniens forschungsintensive Hightech-Branche fürchtet den „Brexit“. Ein Austritt ihres Landes aus der EU würde sich negativ auf ihr Geschäft bzw. ihre Forschungsleistung auswirken, glauben 70% der Hightech-Unternehmen und -Forschungseinrichtungen in Großbritannien. Nur ein Fünftel (20%) verspricht sich positive Effekte.   Die Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Großbritannien sorgen sich vor allem um ihre Innovationsleistung und die ...

„Brexit“ dürfte Wachstum der britischen Hightech-Branche hemmen

17.03.2016 Knapp drei Viertel (74%) der europäischen Hightech-Unternehmen ist überzeugt, der „Brexit“ würde sich negativ auf das Wachstum der Hightech-Industrie in Großbritannien auswirken. Nur 33% sagen auch negative Auswirkungen auf das Branchenwachstum in der übrigbleibenden EU voraus.   Während die Befragten in anderen europäischen Ländern vor allem Nachteile für die britische Industrie voraussagen, sehen die Briten ...

Internationale Zusammenarbeit in der Hightech-Branche würde durch „Brexit“ leiden

16.03.2016 Die Mehrheit (65%) der Unternehmen der Mikro- und Nanotechnik in Europa erwartet, dass britische Firmen im Fall des Austritts Großbritanniens aus der EU Einschränkungen in der internationalen Zusammenarbeit hinnehmen müssten. Für die Zusammenarbeit in der übrigen EU erwarten nur 35% negative Folgen.   In Großbritannien sieht eine Mehrheit der Hightech-Unternehmen auch internationale Zusammenarbeit in der ...

Beim „Brexit“ hätte Großbritannien schlechte Karten bei der Neuverhandlung von Handelsbeziehungen mit der EU

15.03.2016 Vertreter der Mikro- und Nanotechnologie-Branche in Europa schätzen, dass Großbritannien als Nicht-EU-Mitglied bei der Neuregelung des Handels mit der EU schlechte Karten hätte. Mehr als die Hälfte hält die Chancen des Landes auf vorteilhafte Handelsvereinbarungen mit der EU für schlecht.   Der „Brexit“ hätte vermutlich keinen so großen Einfluss auf die Position Großbritanniens außerhalb der ...

Teilassoziierter Status der Schweiz behindert Innovation und Zusammenarbeit in der Mikrotechnik

14.03.2016 Der teilassoziierter Status der Schweiz im EU-Rahmenprogramm Horizon 2020, in den die EU die Schweiz nach dem Referendum zur Massenweinwanderungsinitiative im Februar 2014 versetzt hat, behindert Innovation und Zusammenarbeit in der Mikrotechnik.   Die große Mehrheit (83%) der Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Schweiz stimmt zu, dass der Status der Schweiz als teilassoziiertes Mitglied sich ...

Schweizer Hightech-Branche möchten Verhältnis zur EU weiter über bilaterale Verträge regeln

13.03.2016 Die Mehrheit der Schweizer Organisationen möchte die Beziehung zur EU ab 2017 durch bilaterale Verträge geregelt sehen. Ein Drittel würde ein institutionelles Rahmenabkommen vorziehen. Nur ein Viertel würde die EU- Vollmitgliedschaft begrüßen.   Die EU-Vollmitgliedschaft und ein Beitritt zur Euro-Zone könnten den Schweizer Mikrotechnik-Organisationen durchaus Vorteile bringen – nämlich weniger Bürokratie z.B. bei der Beschaffung ...

IVAM-Befragung 2015

06.03.2015 Die europäische Mikrotechnikbranche hat zuletzt wieder etwas mehr investiert als in vorausgegangenen Jahren. Laut Wirtschaftsdatenerhebung des IVAM Fachverband für Mikrotechnik hat 2014 knapp ein Drittel der Unternehmen mehr investiert als im Vorjahr. 2015 wollen 35,8% der Mikrotechnikunternehmen noch einmal mehr Mittel für Technologieentwicklung und Unternehmenswachstum in die Hand nehmen. Wachsende Märkte in Osteuropa und China ...

Mikrotechnikbranche investiert wieder mehr

05.03.2015 Die europäische Mikrotechnikbranche hat zuletzt wieder etwas mehr investiert. Knapp ein Drittel der Unternehmen hat 2014 mehr investiert als im Vorjahr. Damit zeigte sich die Branche investitionsfreudiger als in den vergangenen Jahren und als der Durchschnitt der europäischen Wirtschaft.   2015 wollen die Mikrotechnikunternehmen noch einmal mehr Mittel für Technologieentwicklung und Unternehmenswachstum in die Hand ...

Immer mehr europäische Mikrotechnikunternehmen in China und Osteuropa am Markt

04.03.2015 Nach wie vor handeln die europäischen Mikrotechnik-Unternehmen überwiegend innerhalb Westeuropas. Außerhalb der europäischen Heimat ist der USA-Markt weiterhin der stärkste, Märkte in China und Osteuropa haben aber für die Branche seit 2013 nachdrücklich an Bedeutung gewonnen. Das Russlandgeschäft hat trotz der Wirtschaftssanktionen nicht nachgelassen, dort ist heute ein höherer Anteil Unternehmen aktiv als noch vor ...