Teilassoziierter Status der Schweiz behindert Innovation und Zusammenarbeit in der Mikrotechnik

14.03.2016






Der teilassoziierter Status der Schweiz im EU-Rahmenprogramm Horizon 2020, in den die EU die Schweiz nach dem Referendum zur Massenweinwanderungsinitiative im Februar 2014 versetzt hat, behindert Innovation und Zusammenarbeit in der Mikrotechnik.
 
Die große Mehrheit (83%) der Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Schweiz stimmt zu, dass der Status der Schweiz als teilassoziiertes Mitglied sich auf ihre Geschäftsentwicklung bzw. FuE-Leistung auswirkt.
 
In anderen Ländern Europas fühlt sich fast die Hälfte (46%) der Hightech-Organisationen davon betroffen.
 
Organisationen in beiden Regionen bestätigen, dass Forschungsaktivitäten behindert und Projekte verzögert werden. Die Schweiz wird in Europa als wichtiger Partner angesehen, der gerade auf dem Gebiet der Mikrotechnologie einen wichtigen Beitrag zur gemeinschaftlichen Forschung und Entwicklung leisten könne.
 
Dreiviertel der Schweizer Hightech-Unternehmen sieht auch die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Mikrotechnik-Branche in der Schweiz gefährdet.
 
Quelle: IVAM-Befragung 2016