Schweizer Hightech-Branche möchten Verhältnis zur EU weiter über bilaterale Verträge regeln

13.03.2016




Die Mehrheit der Schweizer Organisationen möchte die Beziehung zur EU ab 2017 durch bilaterale Verträge geregelt sehen. Ein Drittel würde ein institutionelles Rahmenabkommen vorziehen. Nur ein Viertel würde die EU- Vollmitgliedschaft begrüßen.
 
Die EU-Vollmitgliedschaft und ein Beitritt zur Euro-Zone könnten den Schweizer Mikrotechnik-Organisationen durchaus Vorteile bringen – nämlich weniger Bürokratie z.B. bei der Beschaffung von Arbeitsgenehmigungen, erleichterte Aushandlung von Handelsvereinbarungen und wachsender Export, der durch den starken Franken gehemmt wird. Dafür werde es aber keine mehrheitliche Zustimmung seitens der Schweizer Bürger geben.
 
Kein Schweizer Unternehmen oder Institut wünscht sich die vollständige Unabhängigkeit der Schweiz.
 
Quelle: IVAM-Befragung 2016