3D-Schaltungsträger für effektive Miniaturisierung

LED-Leuchtelemente
Quelle: 2E mechatronic GmbH & Co. KG
14.09.2017 Die MID-Technologie (Mechatronic Integrated Devices) ermöglicht es, mikrosystemtechnische Bauteile und Systeme zu miniaturisieren, Funktionen zu integrieren und gleichzeitig die Teilevielfalt zu reduzieren. 2E mechatronic hat sich auf dieses Verfahren spezialisiert.
 
Das aktuell am häufigsten eingesetzte MID Verfahren ist das Laser Direkt Strukturieren. LDS beschreibt das Verfahren, mit dem es möglich ist, auf dreidimensionalen Kunststoffspritzteilen Layout-Strukturen zu erzeugen, die in weiteren Prozessschritten zu 3D-Schaltungsträgern werden. Das LDS-Verfahren setzt auf Kunststoffe mit einer speziellen Dotierung von Metallkeimen, welche der Laser während der Strukturierung freisetzt, damit die Metallatome bei der nachfolgenden Metallisierung andocken können. 2E bietet auch die schnelle Herstellung von Funktionsmustern aus Originalwerkstoffen unter Einsatz seriennaher Prozesse an. Korrekturen im Layout lassen sich bei Bedarf problemlos durch Änderungen in der Software bewerkstelligen.
 
Die populärste LDS-MID-Anwendung ist die Smartphone-Antenne. Auch in der Automobilbranche kommen mittlerweile viele MID-Anwendungen zum Einsatz. 2E fertigt beispielsweise eine Sensorlösung in sehr hohen Stückzahlen, die bei der Positionsbestimmung mittels Abstandsradar zum Einsatz kommt. Die gesamte Fertigungskette entspricht bei 2E den hohen Qualitätsansprüchen der Automobilbranche.
 
Andere spannende Applikationen finden sich bei der Neuentwicklung oder beim Re-Design von medizintechnischen oder industriellen Produkten. Beispiele hierfür sind von 2E entwickelte und hergestellte LED-Leuchtelemente oder ein miniaturisierter thermischer Strömungssensor. Im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojektes MELAM 3D wurde ein Demo-Modul entwickelt, das die Möglichkeiten der LDS-MID-Technik aufzeigt. Dieses Modul kann bei 2E kostenlos bezogen werden.
 
Kontakt: 2E mechatronic GmbH & Co. KG, info@2e-mechatronic.de